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Belegarzt Hirslanden Klinik St. Anna, Luzern
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zur StartseiteDr. med. Dieter Baumgartner
Facharzt FMH für Chirurgie,
speziell Viszeralchirurgie
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Abklärung und Behandlung : Minimal invasive Operationstechniken

Unter minimal invasiven Operationstechniken sind in der Viszeralchirurgie Techniken zu verstehen, bei denen durch sehr kleine äussere Öffnungen Operationen in der Bauchhöhle, der Brusthöhle oder in den Weichteilen vorgenommen werden (volkstümlich sog. Schlüssellochchirurgie). Die Sicht des Chirurgen wird dabei durch den Einsatz von Staboptiken gewährleistet, die mit einer Videokette verbunden sind. Die kleinen Zugänge machen die Verwendung spezieller Instrumentarien notwendig.

Die Notwendigkeit einer teuren speziellen, in ständiger Entwicklung befindlichen Infrastruktur, sowie der hohe Zeitaufwand für viele minimal invasive Eingriffe führen zu ökonomischen Beschränkungen beim Angebot dieser Techniken.

Einsatzgebiete der minimal invasiven Viszeralchirurgie in der Klinik St. Anna sind die folgenden:

Laparoskopische Chirurgie

Die erste laparoskopische Gallenblasenoperation überhaupt wurde 1987 in Frankreich durchgeführt, in der Schweiz erfolgten die ersten Eingriffe dieser Art 1989. Die Chirurgen der Klinik St. Anna üben diese Techniken seit 1990 regelmässig aus. Die minimal invasive Chirurgie im Bauchraum ist längst nicht mehr beschränkt auf die Behandlung von Gallensteinen. Heute bietet sich die laparoskopische Operation als Therapieoption für die meisten Eingriffe am Magendarmtrakt und anderen Bauchorganen an.

Laparoskopische Eingriffe dauern in der Regel etwas länger als die entsprechenden konventionellen offenen Operationen. Die Operationsbelastung für den Organismus ist aber in vielen Fällen bei laparoskopischer Technik trotzdem kleiner, die postoperativen Schmerzen sind geringer und die Hospitalisation ist oft kürzer. Diese Effekte lassen sich allerdings nur in den ersten 6-8 Wochen nach der Operation nachweisen. Später sind Unterschiede nur noch in Bezug auf die Narbenentwicklung an der Bauchwand nachweisbar.

Die laparoskopische Technik ist nicht für jeden Krankheitsfall und jeden Patienten die ideale Vorgehensweise. Insbesondere in der Tumorchirurgie ist in vielen Fällen die offene Operation günstiger.

Bei Beratung und Behandlung durch einen ausgewiesenen Viszeralchirurgen ist die Wahl des optimalen Verfahrens gewährleistet.

Thorakoskopische Chirurgie (VATS)

Mit analog zur laparoskopischen Chirurgie entwickelten Techniken können durch kleine Hautöffnungen Eingriffe an der Lunge, am Brustfell und im Mediastinum, dem Raum zwischen den beiden Lungen, vorgenommen werden. In der Klinik St. Anna wird diese Technik eingesetzt zur Entfernung gewisser Tumore in der Lungenperipherie und zur Abklärung und Behandlung ausgedehnter Tumorleiden im Brustraum (Krebs). Daneben ist sie auch bestens geeignet zur Behandlung von grossen Lungenblasen und ihren Komplikationen. (Pneumothorax).

Wie die laparoskopische Technik ist auch die thorakoskopische Chirurgie nicht für jeden Krankheitsfall und jeden Patienten die ideale Vorgehensweise. Insbesondere in der Tumorchirurgie ist in vielen Fällen die offene Operation günstiger.

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